Autor: Dschuang Dsi (Zhuangzi) (chin. 庄子 / 莊子, W.-G. Chuang-tzu; ca. 365 - 290 v.d.Z.).
Lediglich die Kapitel 1 bis 7 (innere) sind unstrittig von Dschuang Dsi, von den Kapiteln 8 bis 22 (äußere) sind vermutlich die Kapitel 17 bis 22 von ihm, während die Kapitel 23 bis 33 nur noch “vermischte Schriften”, bestenfalls Schulprodukte, häufig jedoch merklich von Konfuzianismus, Buddhismus und volkstümlichen Aberglauben sind.
Online-Übersetzung Chinesisch-Englisch basierend auf “The Writings of Chuang Tzu” von James Legge (1891). Neueren Datums ist die englische Übersetzung von Burton Watson.
Vorranging verwenden wir hier die deutsche Übersetzung von Richard Wilhelm, auf welche innerhalb dieses Wikis ohne weitere Benennung Bezug genommen wird. Es ist nicht so, dass diese Übersetzung eine solche Behandlung verdient hätte, aber es ist die einzige deutsche Übersetzung und sie zeigt eben auch das Dilemma der christlichen Durch- und Übersetzung schön auf (leidig, aber kaum vermeidlich).
Auszüge der Richard-Übersetzung sind bei Projekt Gutenberg-de zu finden (Mai 2008: gerade mal eine Handvoll Einträge). Weiterhin interessant ist die Interpretation von Thomas Merton, ”The Way of Chuang Tzu” (New Directions, 1965).
Zu einer gewissen Bekanntheit sind die ”Lehrsprüche des Dschuang Dsi” gelangt - einem Comic von Tsai Tschih Tschung, welches sich lose an einzelnen Geschichten orientiert und dabei Interpretationen anbietet, die von eigen- über un- bis zu total widersinnig rangieren.
Nachfolgend die Auflistung der Bücher gemäß der Übersetzung von Richard Wilhelm.